Vertrauenskette: Ob die Kette, die der Server sendet, zu einem Stammzertifikat führt, dem Browser vertrauen. Ein fehlendes Zwischenzertifikat ist die häufigste Ursache für Fehler, die nur auf manchen Geräten auftreten.
Hostname: Ob das Zertifikat genau den eingegebenen Namen abdeckt, einschließlich Wildcard-Regeln: *.beispiel.de deckt www.beispiel.de ab, aber nicht beispiel.de selbst.
Ablauf: Wie viele Tage bleiben. Wer 30 Tage vorher Bescheid weiß, kann auch dann rechtzeitig erneuern, wenn die Automatik versagt.
Verbindung: Die TLS-Version und der Cipher, die der Server mit uns ausgehandelt hat. TLS 1.2 und 1.3 sind aktuell, ältere Versionen sollten abgeschaltet sein.
Häufig gestellte Fragen
Was prüft der SSL-Checker?
Er baut eine TLS-Verbindung zum Host auf Port 443 auf, liest das Zertifikat und prüft, ob ein Browser der Kette vertrauen würde, ob das Zertifikat den Hostnamen abdeckt und wie viele Tage es noch gültig ist.
Warum wird ein Zertifikat als nicht vertrauenswürdig angezeigt?
Meist sendet der Server eine unvollständige Kette, das Zertifikat ist selbst signiert oder abgelaufen, oder es wurde für einen anderen Namen ausgestellt. Das Ergebnis nennt den Grund, warum die Prüfung fehlschlug.
Wie werde ich vor dem Ablauf eines Zertifikats gewarnt?
Legen Sie ein kostenloses m0nitor-Konto an und fügen Sie einen SSL-Monitor hinzu. m0nitor prüft das Zertifikat täglich und warnt Sie per E-Mail, Slack, Teams oder über andere Kanäle, bevor es abläuft.
Wird das Ergebnis zwischengespeichert?
Ja, fünf Minuten pro Host, damit wiederholte Prüfungen den Server nicht belasten. Es findet nur der TLS-Handshake statt, keine Seite wird abgerufen.